Verbandsgeschichte

Verbandshistory



Verbandsgeschichte 1978 - 2016

1978
Vor nunmehr 38 Jahren wurde die Dachorganisation der Aquarien- und Terrarienvereine in unserem Bundesland gegründet, damals unter dem Namen "Verband der österreichischen Aquarien- und Terrarienvereine, Landesverband Oberösterreich". Die Tages- und Wochenzeitungen berichteten darüber ausführlich.
Bei der Gründung, bei der die Initiative vom noch immer amtierenden Präsidenten, Herrn Konsulent Hans Esterbauer vom 1. Verein der Aquarien- und Terrarienfreunde Steyr, ausging, waren auch Frau Klammer Liselotte, Sekretärin des Wiener Volksbildungswerkes und der Präsident des Bundesverbandes, Herr Brenner Erich, anwesend.
Datiert mit 4. Juni 1978 erging an die Sicherheitsdirektion für Oberösterreich in Linz die Meldung über die beabsichtigte Bildung des oben genannten Vereines als Zweig-Verein des Bundesverbandes mit der Bitte um "Nichtuntersagung" wie es so schön heißt. Die offiziellen Proponenten (= Antragsteller, wie man heute sagen würde) waren damals Herr Fabian Viktor vom 1. Verein der Aquarien- und Terrarienfreunde Steyr, Herr Rösser Karl vom Rieder Aquarienclub, Herr Waser Egon vom 1. Kirchdorfer Aquarien- und Terrarienverein und Herr Schock Rupert vom 1. Verein der Aquarien- und Terrarienfreunde Bad Ischl. Als Sitz des Vereines wurde Steyr gewählt.
Bereits am 20. Juni kam aus Linz die Antwort von der Sicherheitsdirektion für das Bundesland Oberösterreich: "Die Bildung des Zweig-Vereines Verband österreichischer Aquarien- und Terrarienvereine, Landesverband Oberösterreich mit dem Sitze in Steyr wird nach dem Inhalt der anbei rückfolgenden Satzungsausfertigung im Sinne des Vereinsgesetzes 1951, BGBl. Nr. 233, in der derzeit geltenden Fassung, nicht untersagt."
Datiert mit 3. Juli kam das Schreiben von Hofrat Prof. Dr. Aldemar Schiffkorn, dem Leiter des Landesinstitutes für Volksbildung und Heimatpflege in Oberösterreich. In diesem begrüßt das Institut den Landesverband Oberösterreich, ersucht zugleich, die Bezeichnung "Verband der Österreichischen Aquarien- und Terrarienvereine, Landesverband Oberösterreich im OÖ. Volksbildungswerk" zu verwenden, um diese Mitgliedschaft auch nach außen erkenntlich zu machen. Mit der Aussicht auf eine positive Zusammenarbeit in der Zukunft und der Versicherung, die Tätigkeit des Landesverbandes im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten gerne und jederzeit unterstützen zu wollen, endet dieser Brief. Als Beilage zu diesem Schreiben wurde auch eine offizielle "Mitgliedskarte" übermittelt, in der unter anderem bestätigt wird, dass sich der Verband verpflichtet hat, die Richtlinien der Arbeitsgemeinschaft "Oberösterreichisches Volksbildungswerk" einzuhalten.
Die konstituierende Generalversammlung des neu gegründeten Verbandes fand am 23. September 1978 statt. Bei dieser im Ursulinenhof in Linz stattfindenden Sitzung werden die nachfolgend angeführten Funktionäre gewählt und der Bundespolizeidirektion Steyr bekannt gegeben:
Funktion Name Wohnort
1. Vorsitzender Esterbauer Hans 4400 Steyr
2. Vorsitzender Rösser Karl 4910 Ried
1. Schriftführer Schön Günther 4400 Steyr
2. Schriftführer Waser Egon 4560 Kirchdorf
1. Kassier Velst Alexander 4400 Steyr
2. Kassier Schock Robert 4820 Bad Ischl
Herr Dr. Luttenberger Franz, der Leiter des Aquarienhauses des Wiener Tiergartens Schönbrunn bestritt mit seinem Farbdiavortrag "Einführung in die Vivaristik" einen Hauptteil dieser Veranstaltung. Dieser Vortrag verdeutlicht sehr anschaulich das breit gefächerte Wissensgebiet, mit dem sich engagierte Aquarianer und Terrarianer im Zusammenhang mit ihrem Hobby auseinanderzusetzen haben.
Am 29. September 1978 stellte der 1. Verein der Aquarien- und Terrarienfreunde Steyr den Antrag, in dem Verband aufgenommen zu werden. Dem Antrag wurde einstimmig stattgegeben. Es folgten der 1. Kirchdorfer Aquarien- und Terrarienverein, der Rieder Aquarienclub und der 1. Aquarien- und Terrarienverein Bad Ischl.
1979
Das Jahr 1979 war von einer wahren Gründungs- und Beitrittslawine gekennzeichnet. Eine besondere Freude war es, dass der Zufall, das eintausendste Verbandsmitglied zu sein, einen alten, verdienten Vivarianer traf. Es war dies Herr Franz Tischler aus Freistadt.
Am 10. Februar 1979 wurde in Vöcklabruck die Gründung eines Aquarien- und Terrarienvereins beschlossen. Am 22. November 1979 wurde die konstituierende Generalversammlung abgehalten. Der Verein trägt den Namen Club Aqua-Terra Vöcklabruck, sein erster Obmann ist Herr Ing. Albert Groce.
Der weltbekannte Zuchtexperte, Autor zahlreicher Bücher und Direktor des Stockholmer Zoos, Herr Helmut Pinter, hielt am 21. April 1979 auf Einladung des Verbandes einen interessanten Vortrag über "Problemfischzucht".
Am 7. April 1979 wurde im Ursulinenhof Linz die erste Generalversammlung des Linzer Aquarien- und Terrarienvereins Artemia abgehalten. Den Festvortrag hielt der Präsident der ÖGG, Herr Max Kahrer; als Obmann wurde Herr Hans-Jörg Pachler gewählt.
Am 20. April 1979 beschloss die Teich- und Aquariengesellschaft Blümling an den OÖLV einen Antrag um Aufnahme zu richten. Dem Antrag wurde am 21. April 1979 stattgegeben.
Am 19. August 1979 fand die Gründungsversammlung des Schwertberger Auarienclubs Amazonas statt; Gründungsobmann war Herr Karl Hofer.
Am 15. Juni 1979 beschlossen einige engagierte Aquarianer und Terrarianer, in Freistadt einen Aquarien- und Terrarienverein zu gründen. In Anwesenheit des Bürgermeisters von Freistadt, Herrn BR Josef Knoll und zahlreicher Abordnungen des Bundes- und Landesverbands fand am 15. September 1979 im Saal der Handelskammer die 1. Generalversammlung des 1. Aquarien- und Terrarienvereins Freistadt statt. Den Festvortrag hielt Herr Herbert Stefan aus Wien über das Thema "Lebendgebärende Zierfische". Zum Obmann wurde Herr Josef Thurn gewählt.
Die Fachgruppe Naturwissenschaft des Wiener Volksbildungswerkes veranstaltete unter der Leitung von Herrn Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Starmülner - vom 21. bis 23. September 1979 im Schulschiheim auf dem Hochkar ein internationales Symposion für naturwissenschaftlich tätige Organisationen, an dem auch eine starke Delegation aus Oberösterreich teilnahm.
Nach einer angeregten Diskussion mit Herrn Verbandspräsidenten Hans Esterbauer am 2. November 1979 beschloss der Schärdinger Aquarienverein unter der Führung seines Obmannes, Herrn Günther Schatzberger, dem Verband beizutreten.
Am 7. November 1979 trafen sich einige engagierte Aquarianer in Enns zur konstituierenden Sitzung des Ennser Aquarienclubs Exotika. Die 1. Generalversammlung wurde am 15. Dezember 1979 durchgeführt. Als Obmann dieses Fachvereins wurde Herr Hans Wiesinger gewählt.
Am 24. November 1979 wurde in der Hauptschule I in Gmunden die Gründungsversammlung des 1. Aquarien- und Terrarienvereins Gmunden abgehalten. Bei der Wahl wurde der Initiator zur Vereinsgründung, Herr Siegfried Höpoldseder, mit allen Stimmen zum Obmann gewählt.
1980
Am 8. März 1980 wurde vom Linzer Aquarien- und Terrarienverein Artemia erstmals in den Räumlichkeiten des Linzer Tiergartens ein Tauschtag in Oberösterreich abgehalten, an dem zahlreiche Hobbyzüchter und Kaufinteressenten aus Linz und den umliegenden Vereinen teilnahmen.
Mit finanzieller Hilfe des Landes Oberösterreich konnte eine beachtliche Ausstellungsanlage mit über 50 Aquarien und mehr als 20 Terrarien sowie der gesamten technischen Grundausstattung angeschafft werden. Diese Anlage steht den Vereinen gegen ein geringes Entgelt zur Verfügung. Vom Verein selbst sind der Transport, die Aufstellung sowie Einrichtung und das Betreiben der Anlage sicherzustellen. Auch für den notwendigen Besatz mit Pflanzen und Tieren ist der Verein zuständig.
Zur Finanzierung der weiteren Ergänzungen und Reparaturen wurde einen Aufkleber als äußeres sichtbares Abzeichen für Autos, Koffer, Taschen usw. angefertigt und zu Kauf angeboten das Ergebnis war aber mehr als bescheiden.
Am 18. und 19. Oktober 1980 wurde in Klosterneuburg das dritte "Aquariensymposion" abgehalten, an dem auch wieder Delegierte aus OÖ. Teil nahmen. Als Referenten konnten wieder prominente Persönlichkeiten wie der Nobelpreisträger Herr Prof. DDr. Konrad Lorenz gewonnen werden.
Das Internationale Symposion "Aquaristik und Terraristik in Europa" vom 26. bis 28. September 1980 auf dem Hochkar war wieder ein voller Erfolg, da eine Reihe von hervorragenden Referenten aufgeboten werden konnte. OÖ. war nicht nur mit einer zahlenmäßig starken Delegation vertreten, sondern auch mit einem Referenten.
28. Dezember 1980: Der 1. Bad Ischler Aquarien- und Terrarienverein beschließt, den Verein aufzulösen.
1981
Am 27. April 1981 wurde im Gasthaus zur Traube in Grein die konstituierende Versammlung des Greiner Aquarien- und Terrarienvereins abgehalten. Obmann des neuen Vereins wurde Herr Franz Strasser.
Am 23. und 24. Mai 1981 wurde von 58 Teilnehmern eine Studienfahrt nach Ungarn durchgeführt. Neben allerlei Sehenswürdigkeiten stand vor allem der Besuch von Ungarns fischbiologischem Forschungszentrum in Százalombatta auf dem Programm. Unter der sachkundigen Führung von Frau Prof. Dr. Horvath wurden die Möglichkeiten der künstlichen Erbrütung verschiedener Fischarten eifrig studiert.
Am 4. September 1981 verstarb der langjährige Vizepräsident des Bundesverbandes, Mitbegründer des OÖ-Landesverbandes, Ehrenobmann des Vereins Steyr und Träger der goldenen Verdienstnadel für Vivaristik, Herr Viktor Fabian, im Alter von 77 Jahren.
Das alljährliche internationale Symposion wurde von 18. bis 21. September 1981 abgehalten und stand unter dem Motto "Vivaristik in der Großstadt Fische, Vögel, Reptilien, Amphibien, Kleinsäuger". Es wurde von 190 Teilnehmern (14 davon aus OÖ.) aus dem In- und Ausland besucht. Austragungsort war diesmal das Karl-Flöttl-Heim in Brunn am Gebirge.
In Linz wurde am 18. Oktober 1981 die 2. Generalversammlung abgehalten. Vorsitzende, Kassiere und Schriftführerstellvertreter blieben wie die übrigen Funktionen unverändert, nur die Stelle des 1. Schriftführers geht von Herrn Günther Schön auf Frau Karin Velst über.
1982
Der Ennser Aquarienclub Exotika löste sich am 12. Februar 1982 nach 3 Jahren wegen mangelndem Engagements der Vereinsführung auf.
Am 15. März 1982 wurde eine außerordentliche Generalversammlung in Wels abgehalten, die als einzigen Tagesordnungspunkt die Namensänderung des Verbandes zum Gegenstand hat. Mit der Begründung, dass die Namensänderung notwendig wurde, da der Bundesverband seinen Namen auf "Österreichischer Verband für Vivaristik und Ökologie" geändert hatte, wurde mit Schreiben vom 27. April eine Statutenänderung auf den neuen Vereinsnamen "Oberösterreichischer Landesverband für Vivaristik und Ökologie" beantragt und mit Antwort vom 13. Mai 1981 "nicht untersagt".
Das Internationale Symposion "Aquaristik und Terraristik in Europa" auf dem Hochkar war wieder ein voller Erfolg, nicht zuletzt aufgrund des Umstandes, dass eine Reihe von hervorragenden Referenten aufgeboten wurde. OÖ. war wieder mit einer zahlenmäßig starken Delegation vertreten.
Der mittlerweile seit Jahren die Präsidentschaft innehabende Herr Hans Esterbauer wurde geehrt und am 21. Juni zum Konsulenten für Volksbildung und Heimatpflege ernannt!
Am 24. Oktober 1982 fand in Saal der AK Steyr der diesjährige Verbandstag statt. Herr Konsulent. Hans Esterbauer konnte Ehrengäste und Vereinsabordnungen aus Ober- und Niederösterreich sowie aus Wien begrüßen. Die Eröffnung der Veranstaltung nahm der Leiter des Landesinstituts für Volksbildung und Heimatpflege in Oberösterreich, Herr Hofrat Dr. Dietmar Assmann vor.
1983
Am 25. September fand eine Vorstandssitzung statt, bei der einstimmig der Austritt des Landesverbandes aus dem Bundesverband beschlossen wurde! Datiert mit 28. September ergeht ein Brief des Verbandes an den Österreichischen Verband für Vivaristik und Ökologie (Bundesverband), indem der Austritt aus dem Bundesverband mit 31. Dezember 1983 bekannt gegeben wurde. Die Gründe für diesen Austritt liegen in erster Linie in unsensiblem Verhalten des damaligen Präsidenten des Bundesverbandes und dessen Sekretärin gegenüber den Landesverbänden. Nach dem Austritt steigen die seit langer Zeit stagnierenden Mitgliederzahlen explosionsartig an.
Der Vorsitzende des Landesverbandes, Herr Hans Esterbauer ging aus beruflichen Gründen 1983 für sieben Monate in den Nahen Osten. Neben seinen beruflichen Aufgaben befasste er sich vor allem mit dem Studium der Herpetofauna Südwestsyriens. Die Verbandsleitung wurde für diese Zeit vom 2. Vorsitzenden, Herrn Friedrich Kaller, wahrgenommen.
1984
Aufgrund der Loslösung vom Bundesverband wird bei der 3. Generalversammlung des Landesverbandes, die am 15. April in Wels stattfindet, wieder eine Namensänderung beschlossen. Der neue und bis in die Gegenwart Beigebehaltene Name lautet "Oberösterreichischer Verband für Vivaristik und Ökologie". Daneben werden die Bezeichnungen für die Funktionen geändert. Aus dem ersten und zweiten Vorsitzenden werden Präsident und Vizepräsident, aus 1. und 2. Schriftführer werden Sekretär und Sekretär-Stellvertreter sowie aus 1. und 2. Kassier Finanzreferent und Finanzreferent-Stellvertreter.
Das Schreiben an die Sicherheitsdirektion für Oberösterreich, in dem die erwähnte Namensänderung beantragt wird, wird am 24. April übersandt. Der "nicht untersagende" Bescheid wird am 17. Mai von der Sicherheitsdirektion an den Oberösterreichischen Verband für Vivaristik und Ökologie (= OÖVVÖ) abgeschickt.
Für 24. und 25. März 1984 lud der Verband Funktionäre und Funktionärinnen des Verbandes und der Vereine zu einem Weiterbildungsseminar ins Landesbildungszentrum Schloss Zell an der Pram ein. Die Aufenthaltskosten übernahm dankenswerterweise das OÖ. Volksbildungswerk.
In diesem Jahr fand auch eine verbandsweite Heimschau statt, bei der die Herren Tichay Franz aus Linz, Kaiser Franz aus Steyr und Mayer Gerhard aus Steyr als Sieger hervorgingen und für ihre wunderschönen Aquarien mit Preisen ausgezeichnet wurden.
1985
Mit Wirkung vom 1. Jänner 1985 wurde der 1. Welser Aquarien- und Terrarienverein mit 144 Mitgliedern in den OÖVVÖ aufgenommen.
Vom 25. bis 27. Oktober 1985 trafen sich erneut Funktionäre und Funktionärinnen des Verbandes und der Vereine zur Fortsetzung des 1984 begonnen Weiterbildungsseminars im Landesbildungszentrum Schloss Zell an der Pram. Zentrales Thema war, das fachliche Grundwissen der Funktionäre und Funktionärinnen zu erweitern. Die Aufenthaltskosten übernahm wiederum das OÖ. Volksbildungswerk.
49 Mitglieder nahmen 1984 an einer von Herrn Verbandspräsidenten Hans Esterbauer geleiteten Studienreise nach Israel teil. Neben allerlei Sehenswürdigkeiten stand vor allem der Besuch der Coral World in Eilat auf dem Programm. Der Kustos für Fische, Herr Dr. Ahron Miroz, beantwortete ausführlich die zahlreiche Fragen über Hälterungsbedingungen, Fütterungsmethoden und vieles mehr. Anschließend wurden eifrig die wunderschönen Aquarien mit Riffausschnitten aus dem Roten Meer studiert.
1986
Aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit für Verband und Verein wurden am 14. Februar Herr Velst Alexander für seine Tätigkeit als Finanzreferent und Herr Gumpetsberger Karl für seine Arbeit als Obmann des 1. Welser Aquarien- und Terrarienvereins mit dem "Silbernen Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich" ausgezeichnet.
Um zu erreichen, dass die Aquarianer in den Wasserpflanzen den Fischen ebenbürtige Partner sehen, wurde von Herrn Siegfried Höpoldseder der Arbeitskreis Wasserpflanzen gegründet. Eine weitere Fachgruppe wurde mit dem Zweck gegründet, den Erfahrungsaustausch zwischen jenen Mitgliedern zu fördern, die sich vor allem der Pflege von Reptilien, Spinnentieren und Amphibien verschrieben haben.
1987
Mit Unterstützung des Verbandes, der die Anlage bereitstellte, wurde in Steyr vom 25. April bis 10. Mai 1987 eine große Aquarien- und Terrarienausstellung durchgeführt.
Wie schon vor drei Jahren wurden auch heuer wieder anlässlich einer Heimschau die schönsten Wohnbehältnisse unserer Pfleglinge prämiert. Dieses Mal waren die Preisträger die Herren Salzner Ludwig aus Linz, Kaiser Franz und Stribl Norbert aus Steyr.
In Puchberg fand am 3. und 4. Oktober ein Verbandskongress statt, der von Inhalt und Organisation her keine Wünsche offen ließ.
Eine weitere Aktivität des Verbandes in diesem Jahr stellte eine Studienreise nach Israel dar. Vom Präsidenten optimal organisiert, bereiste eine starke Gruppe von 33 Interessierten vom 15. bis 29. November dieses vielseitige Land, wo neben terraristischen und aquaristischen Belangen auch die Kultur und die Geschichte nicht zu kurz kamen.
1988
Am 9. März dieses Jahres erhielt der Präsident des Verbandes, Herr Konsulent Hans Esterbauer, das "Goldene Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich" für seine langjährigen Bemühungen um den Verband und die damit zusammenhängenden Arbeiten sowie für seine publizistische Tätigkeit verliehen.
Ebenfalls geehrt wurden an diesem Tag der Vizepräsident und Obmann des 1. Aquarien- und Terrarienvereines Gmunden, Herr Höpoldseder Siegfried, mit der Verleihung des "Silbernen Verdienstzeichens des Landes Oberösterreich" sowie der Obmann des 1. Vereines der Aquarien- und Terrarienfreunde Steyr, Herr Müller Franz, mit der Überreichung der Verdienstmedaille des Landes Oberösterreich.
Eine zweitägige Studienreise brachte 62 Teilnehmer vom 4. bis 5. Juni nach Tatabánya in Ungarn. Grund war eine Aquarien- und Terrarienausstellung des örtlichen Vereins, der neben einheimischen auch tropische Fische und Reptilien präsentierte.
1989
Am 3. und 4. Juni 1989 fand in Gmunden der heurige Verbandskongress statt. Wieder standen interessante Fachvorträge auf dem Programm und verhalfen der Veranstaltung zu einem Erfolg. Einer der Hauptreferenten war Herr Univ.-Prof. Dr. Hödl Walter, der mit seinem Froschvortrag wieder die Zuhörer begeisterte.
Vom 27. August bis zum 10. September 1989 wurde unter der Leitung von Herrn Konsulent Hans Esterbauer eine Studienreise nach Jordanien durchgeführt. Die Teilnehmer konnten sich in der Marine Science Station Aquaba über die reichliche Fauna und Flora des Roten Meeres informieren. Auch die Habitate verschiedener Terrarientiere konnten besichtigt und viele Reptilien (z. B. Fächerfingergeckos) vor Ort beobachtet werden. Aber auch die Besichtigung historischer Stätten wie Petra kam nicht zu kurz.
1990
Mit Jahresbeginn trat der Aquarienverein Seepferdchen 72, Simbach-Braunau unter Herrn Obmann Gerd-Peter Fellner mit 70 Mitgliedern dem OÖVVÖ bei. Der Verband hat damit seinen Tätigkeitsbereich auch nach Bayern ausdehnt.
Verbandspräsident Hans Esterbauer ging aus beruflichen Gründen 1990 wieder für neun Monate in den Nahen Osten. Neben seinen beruflichen Aufgaben im Dienste der Vereinten Nationen versuchte er, das 1983 begonne

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Garnelenfarm

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